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Mundbakterien (Mundflora): Gesamtheit der in der Mundhöhle lebenden Bakterien und Pilze. Einige speziell angepasste Bakterienarten kommen nur in der menschlichen Mundhöhle vor, z.B. Streptococcus mutans und Streptococcus salivarius. Manche dieser Bakterien haben spezielle Anheftungsmechanismen entwickelt, so dass sie an Zähnen, Mundschleimhaut und Zunge haften bleiben.
Die positiven Bakterien schaffen im Mund ein Millieu, dass Zähne reinigt und Entzündungen vorbeugt und die bestehen natürliche Mundflora fördert. Bei guter Mundflora würde weniger Zahnstein entstehen und die tägliche Zahnpflege wäre erfolgreicher. Unsere Nahrung enthält viele Konservierungsmittel und ab und zu kommen wir auch mit Antibiotika in Kontakt. Was sind das für Substanzen? Mittel zum Mikroben töten. Der frühere Mensch trank meistens Wasser, Milch, Tee oder natürliche Säfte ohne Konservierung.
Lösungsansätze Mundpflege / Zahnpflege:
Verwenden sie Mikroflora / Mundflora unterstützende Zahncreme
Wenn sie Probiotika trinken, spülen sie etwas Im Mund und dann runterschlucken
Bei Entzündungen und Druckstellen im Mundraum mit Kamille und Probiotika spülen.
Vermeiden sie Konservierungsmittel und essen das örtliche Obst und Gemüse vom Bauern
Unterstützen sie von Innen mit Calcium, Phosphor und Spurenelemente
Verwenden keine bakterienreduzierende Mundwasser und Sprays
bei prothesenbedingten Entzündungen und Druckstellen die Prothese nachts in eine probiotische Lösung legen und den Mundraum spülen
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Liebe deine Bakterien und schütze ihren Lebensraum. Es sind 10mal mehr in deinem Körper als menschliche Zellen. Geben sie ihnen ausreichende Nahrung und sie werden sehr gute Arbeit für dich tun. Wir machen genau das Gegenteil und werden dazu ausgebildet positive Bakterien zu unterdrücken.
Hautbakterien (Hautflora): Unsere Haut hat rund 1,75m² Fläche und ist das größte Organ. Neben ihrer Barrierefunktion kühlt sie im Sommer und warnt mit Schmerzrezeptoren. Sie grenzt uns gegen die Umwelt ab und schützt vor äußeren Einflüssen. Auf der Haut wird die zufällig anwesende Anflugflora von der dauerbesiedelnden Standortflora unterschieden. Man findet Vertreter verschiedener Bakteriengattungen, z.B. Sporenbildner, Streptokokken und Staphylokokken. Hilfe erfährt die Haut durch Bakterien. Die Bakterien unterstützen eine gesunde Hautflora:
- Barrierefunktionen vor chemisch und physikalischen Einflüssen
Ausscheidungs- und Tastfunktionen
Trainingsfunktionen für das Immunsystem
Regulierungsfunktion Wärmehaushalt
Schutzfunktion vor schädlichen Keimen
Die Mikroorganismen sind gut angepasst an die dünne Haut und den Säureschutzmantel. Der Säureschutzmantel.entsteht vereinfacht durch Schwitzen und die Hautoberfläche hat einen pH Wert von etwa 4-6,5. Die Bakterien unserer Hautflora sind so dicht, dass sie uns vor schädlichen Keimen - wie zum Beispiel dem Eitererreger Staphylococcus aureus - schützen. Das saure Milleu bietet für die Eitererreger kein Lebensraum und deswegen können sie sich nicht vermehren.
Ein tägliches Ritual Waschen und Duschen mit Seife ist hygienisch in Ordnung, jedoch biologisch störend, da die Tenside Schmutz und Bakterien entfernen. Das zu oft wird damit schädigend. Die Bakterien werden mit dem Schmutz ausgewaschen und der Säureschutzmantel wird zerstört. Das Problem ist, dass der Säureschutzmantel und die positiven Baketerien nicht nachkommen im Neuaufbau. Hinzu kommt, dass die meisten Kosmetika basisch sind und gegen die Neubildung des Säureschutzmantel wirkt. Die Bakterien können im Basischen nicht gut existieren und der dichte Mantel kann weniger schädliche Keime abwehren.
Ein Zeichen für zu starkes Reinigen ist, das die Haut rötet, rissig oder schuppig wird. Die ausgetrocknete Haut spannt und juckt. Unsere Haut ist überfordert. Es beginnt ein schädigender Kreislauf. Beim nächsten Schwitzen folgt das Duschen und ein Deodorant wird verwendet. Hinzu kommt das Cremes die Poren der Haut verstopfen und die Haut nicht mehr richtig atmen kann. In Folge kommt es zu Hautproblemen. z.B. Psoriasis (Schuppenpflechte) , Neurodermitis und Krebs in den schwersten Fällen .
Lösungsansätze:
Verwenden sie Mikroflora / Hautflora unterstützende Seifen.
Geben sie ihrer Haut Zeit zum regenerieren, so dass sich der Säureschutzmantel wieder bilden kann.
Verwenden sie Kosmetika, die den Säureschutzmantel erhalten und die Hautflora fördern pH Wert <5,5.
Zwischendurch Duschen sie normalen Wasser ohne Seifen zu verwenden.
Unterstützen sie die Haut von Innen mit 2-3 Liter Wasser am Tag trinken.
Unterstützen sie mit der ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen (Vitamin C, D und E, Vitamin H=Biotin, Zink und Selen).
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