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Herstellung von EMa aus Urlösungen
EM Urlösung EM Urlösung ist eine Mischkultur aus verschiedenen nützlichen und frei in der Natur vorkommenden Mikroorganismen, darunter Hefen, Milchsäurebakterien und Photosynthesebakterien. Es ist eine bräunliche Flüssigkeit mit süß-saurem Geruch und einem pH-Wert von 3,2-3,8. Die Mikroorganismen sind in einer Art Ruhezustand und werden durch Nahrung aktiviert.
Weitere Seeds (EM Mutterkulturen) gibt es. Alle anderen EM-Produkte und Anwendungen lassen sich auf die EM Urlösung zurückführen.
EMa
EMa ist eine Fermentationslösung, die aus EM Urlösungen, wie EM-Farming oder Terra Biosa und Zuckerrohrmelasse unter Wasserzusatz hergestellt wird. EMa steht für eine aktivierte oder vermehrte Urlösung oder Mutterkultur genannt. Auch die Siliermittel Animal Biosa oder EM Silo werden so kostengünstig vermehrt.
Man erhält EMa, indem man 5% Zuckerrohrmelasse, 3% Stammlösung und 92% Wasser innerhalb von 7-10 Tagen in einem luftdichten Gefäß fermentieren läßt.
Es ist mindestens 14 Tage, meist sogar länger, haltbar. EMa kann noch einmal vermehrt werden, jedoch verändert sich hierbei die Zusammensetzung der Mikroorganismenkultur und infolgedessen die Wirksamkeit nicht mehr 100%ig gewährleistet ist.
EMa wird grundsätzlich bei allen Anwendungen von flüssigem EM verwendet. In kleinem Rahmen kann auch direkt die EM Urlösung, EM1, EM-Farming, Terra Biosa oder SCD Plus eingesetzt werden.
Die Möglichkeit der Vermehrung von Urlösung (Stammlösung) stellt für viele einen finanziellen Vorteil dar, um so mehr, wenn man größere Mengen an EM benötigt, z.B. in der Landwirtschaft, im Garten, in Kläranlagen oder zur Klärung von Teichen.
Herstellung von EMa 5 % Zuckerrohrmelasse wird in heißem Wasser (bis 40 °C) vollständig aufgelöst und in einen Kunststoffbehälter mit Deckel (z.B. PET-Flasche, Kanister, Mostfaß, Tank) gegeben. Der Behälter wird mit Wasser aufgefüllt. Zum Schluß werden 3 % Stammlösung (Urlösung) in das maximal 36 °C warme Melasse-Wasser zugegeben. Der volle, verschlossene Behälter wird 7-10 Tage an einem warmen Ort bei 36°C (bei Bedarf heizen), jedoch nicht im direkten Sonnenlicht, stehen gelassen und von Zeit zu Zeit entlüftet, da Gase entstehen. Die Verwendung von Gärröhrchen, wie bei der Weinherstellung, ist hilfreich, sonst den Deckel leicht aufschrauben. Das fertige EMa hat einen pH-Wert von 3,3 bis höchstens 3,8 und riecht süß-säuerlich bzw. ähnlich der verwendeten Urlösung. Es wird bis zur Anwendung kühl (12-22 °C) und dunkel gelagert.
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