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Biotop Mensch: Wenn man sich vorstellt, dass aus einer winzig kleinen, befruchteten Eizelle einmal ein ausgewachsener Mensch von beachtlicher Größe wird, lässt sich in etwa ermessen, welche enormen Leistungen Zellen vollbringen. Bei jeder neuen Zellteilung und dem darauf folgenden Zellwachstum müssen neue Membranen und Str ukturmaterialien zusammengebaut werden. Diese Vorgänge werden von zahlreichen biochemischen und elektrischen Prozessen wie Stofftransport, Auf- und Abbau von Zellsubstanzen und Bewegungserscheinungen begleitet, die alle mehr oder weniger Energie benötigen.
Die Ver- und Entsorgung der Zellen mit Nährstoffen erfolgt mit Hilfe des allgemeinen Stoffwechsels. Über das Verdauungssystem wird die Nahrung in die kleinsten Einheiten aufgespalten und an das Transportsystem übergeben. So gelangen die Nährstoffen zu den Zellen. Der zelluläre Stoffwechsel wird gesteuert durch den Zellkern und die Mitochondrien (ca. 1500-5000 pro Zelle). Die Mitochondrien waren vor 2,5 Milliarden Jahren eigenständige Zellen. Mit dem Entstehen der Sauerstoffatmosphäre vereinigten sie sich mit anderen Einzellern und übernahmen die Energiegewinnung (ATP) für die Zelle. Protobakterien mit Zellkern (aerob) und Archaebakterien ohne Zellkern (anaerob) fusionierten zu Eukaryoten der heutigen Mutterzelle. Die Stoffwechsel-Endprodukte werden dann über die Transport- und Verdauungssystem entsorgt.
Eine menschliche Zelle wird von ca. 5-10 Mikroorganismen betreut. Das heißt wir haben 10x mehr Bakterien in Körper als menschliche Zellen. was hat sich die Mutter Natur dabei gedacht? Höheres Leben entwickelt sich mit den kleinen Helfern. Arbeitsteilung: Spezialzellen und Mikroorganismen. Geht es der Zelle gut und seinen Helfern, dann geht es den Organen und den Lebewesen auch gut. Bekannt ist auch, dass nicht ein einzelnes Organ krank wird, sondern dass bei einem Teil der Organzellen der Transport oder der Stoffwechsel und die Energieproduktion nicht richtig funktionieren. Bei der Darmflora ist es ähnlich, dass einzelne Funktionen gestört sind, jedoch nicht das gesamte System.
In Stress- und Gefahrensituationen schalten der Organismus um und es kann zu funktionellen Störungen im Darm (leckender Darm) und den Organen kommen. Es kommt zu einer gestörten Aufnahme von Nährstoffen und die Zellatmung kann in einzelnen Organen nicht optimal funktionieren. Besonders kritisch ist es, wenn gerader der Stress dauerhaft anhält. Da das Immunsystem gestört ist, können sich Pilze im Darm ansiedeln.
In der menschlichen Körperzelle wurden bei einen 30-jährigen Menschen ca. 500 künstliche Stoffe nachgewiesen. Von der Darmflora wurden ca. 99.500 künstliche Stoffe abgehalten. Jedes Jahr kommen über Tausend hinzu. Das sollte zu Denken geben.
Nährstoffsituation: Da ausgelaugte Böden genutzt werden, haben die Pflanzen meisten zu wenig Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Zur Herstellung unsere Biokatalysatoren den Emzymen und Coentzymen fehlen immer öfter einzelne Bausteine und so können vom Körper die Biokatalysatoren nicht hergestellt werden. Die Software ist da, jedoch fehlt die Hardware. Da man nicht ausreichend weiß, was fehlt und wofür es in den komplexen Zusammenspiel verantwortlich ist, entsteht eine große Lücke von Vermutungen. 70 - 80 Mineralien und Spurenelemente und zahlreiche Vitamine sind notwendig. Vitamine können nicht ohne Mineralien oder Spurenelemente ihre Arbeit tun und in der Enzymproduktion fehlt es allen Enden. Die Lücke wird immer großer, so dass immer mehr Defizite entstehen.
Lösungsvorschlag: Machen sie einen Test ihrer Blutwerte und ihrer Nährstoffsituation und gleichen sie diese bei Defiziten an Mineralien und Vitaminen aus. Unterstützen sie ihre kleinen Helfer der Mund-, Darm- und Hautflora. Die Gewohnheiten zu ändern ist sehr schwer, jedoch etwas gegen zu steuern leichter.
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