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NaturAktiv und Gesteinsmehle zur Wasseraufbereitung

Sanierung von Teichen,
Schwimmteichen und Gewässern

Generell lassen sich alle Gewässer, Biotope und Teiche mit der EM-Technologie sanieren. Die Einträge in öffentliche Gewässer oder Schwimmbäder sind genehmigungspflichtig. Wesentliche Einsatzgebiete von NaturAktiv (EMa), Dangos (Bokashi für Teiche), EM-Keramik und Urgesteinsmehle oder mit Zeolithen sind in der Algenbehandlung und Algenbekämpfung in natürlichen Schwimmteichen, Koiteichen und Gewässern zur mikrobiellen Umwandlung der Faulschlämme und Anpassung der relevanten Faktoren. EMa ist alleine kein Algenmittel, dass zum Algen behandeln oder bekämpfen angewendet werden kann. Die EMa-Produkte die mit Reiskleie ohne Zuckerrohrmelasse aktiviert z.B. EM-Blond - helles EM-A aus Chiemgau oder "EM-A Hell" wurden, sind in schwierigen Fällen besser für die Teichpflege geeignet, da die Reiskleie kein Phosphor enthält.

Es können die Geruchsbelästigungen, die als Folge von Überschwemmungen von Flüssen in Bauwerken auftreten, gut und kostengünstig neutralisiert werden. Werden Gewässer allerdings bei Hochwasser (bei Nähe zu Fließgewässern) regelmäßig überflutet, hat das Wasser im Regelfall hohen Nährstoffgehalt (auch Giften) und das Sediment ist als belastet einzustufen. Solche Gewässer lassen sich in Kombination mit chemischen Mitteln sanieren. Hier möchten wir näher auf die Sanierung von Teichen eingehen.

Kleinere Teiche <500 m³ haben meist keinen eigenen Zulauf (Quelle oder Grundwasser). Die meisten Haus- und Gartenteiche werden mit Trinkwasser, Brunnen oder Regenwasser gespeist. Je nach Qualität des verwendeten Wassers (PH-Wert; KH-Wert und Härte) und persönlichen Aufwandes werden Filter Marke Eigenbau oder handelsübliche mehrstufige Filter zur Reinigung mit UV-Licht eingesetzt. Ca. 30% setzen keine Filter einen und setzen auf die natürliche Regulation.

Die Wasserqualität eines Teiches hängt überwiegend vom Zustand des Teichsedimentes und des verwendeten Wassers ab. Organische Bestandteile wie angewehte Blätter, Blütenstaub, abgestorbene Wasserpflanzen, Fischkot sinken auf den Boden und gehen in Fäulnis über. Dabei entstehen Stoffe, die für Pflanzen und Wassertiere lebensfeindlich sind, wie Methan oder auch Schwefelverbindungen.

Mit der EM-Technologie wird die Fäulnis in fermentative Prozesse umgelenkt. Insbesondere die so genannten Photosynthesebakterien, die in EM enthalten sind, bilden Sauerstoff und sorgen durch Denitrifikation (Stickstoffatmung) und Reduzierung des Sulfats zu elementarem Schwefel für eine effektivere Oxidation organischer Substanzen, sowie hochwertige, antioxidativ wirksame und fäulnishemmende Stoffwechselprodukte.

Hoher Fischbesatz und dadurch das Einbringen von viel Futter sind unbedingt zu vermeiden! Bei dem Stoffwechsel von Eiweiß (Fischkot, Fischfutter, Pflanzenreste) entstehen Phosphat und Stickstoff Ammonium (NH4 ) und Ammoniak (NH3 ). Ammoniak ist hoch giftig. Es entsteht im Wasser bei einem pH über 7. Hohe Phosphat Werte und Eisen Werte zeigen an, dass für Algenwachstum gute Bedingungen vorhanden sind.

Werte über pH 7 und höher Nährstoffgehalt insbesondere höhere Phosphatwerte > 3,0 mg/l führen sehr oft zur Veralgung.

Einträge in das Sediment durch Laub, Staub, Pflanzen- und Futterresten führen neben einem Überangebot an Nährstoffen (Stickstoff, Phosphat, Eisen) zu einer Unterversorgung des Wassers mit Sauerstoff. Auch hierdurch wird das Algenwachstum (Faden- und Schwebealgen) gefördert.

Zuerst sollten die chemischen Werte, wie PH, KH und Härte gemessen werden. Riecht das Sediment stärker, sollten auch die Stickstoffwerte gemessen werden. Sind stärkere Algen vorhanden, sollten auch die Eisen- und Phosphatwerte gemessen werden. Dann folgt eine Einschätzung des Pflanzenbewuchses, des Fischbestandes und der technischen Hilfsmittel, wie Filter Natur, Kauf oder Eigenbau, UV-Licht und des Sedimentes.

Folgende Vorgehensweise für den Effektiven Mikroorganismen Einsatz hat sich bewährt:

  1. 100-250 g basaltisches Urgesteinsmehl je m² Grundfläche mit 10-50g EM-Keramikpulver vermischen und mit NaturAktiv einschlämmen. Etwa eine Stunde stehen lassen, damit sich die Effektiven Mikroorganismen auf und in den Partikeln des Urgesteinsmehls etablieren. Aus dieser Masse kleine Bällchen formen und gleichmäßig im Teich verteilen. Bei kleineren Teichen kann die Masse flüssig in einer Gießkanne gleichmäßig über den Teich gegossen werden. Die an das Urgesteinsmehl gebundenen Mikroorganismen sinken ins Sediment und verrichten dort die fermentative Umsetzung der organischen Substanz.
  2. Zusätzlich können beim ersten Mal etwa 1/4 Liter NaturAktiv je m³ Teichvolumen verdünnt mit einer Gießkanne im Teich verteilt werden.
  3. NaturAktiv Menge ca. 1-3 Liter je 10 m³Teichvolumen auf den Monat berechnen und durch 4 teilen. Die berechneten Mengen zu 1/5 Teilen wöchentlich hinzugeben, wobei beim Start mit 2/5 Teilen gestartet wird.
  4. Kommt es zum Zurückschwingen des Teiches (trüb / klar) muß mehr NaturAktiv hinzugegeben werden bzw. ein Milieustab für das Mikroleben eingesetzt werden. Er stimuliert das Mikroleben und neutralisiert den Esmog. Das Zurückschwingen tritt öfter auf, wenn das UV-Licht abgeschaltet wurde und der Gartenteich sich neuen Einschwingen muß.

Diese Grundrezeptur gilt für Gartenteiche mit einen neutralen PH-Wert von 7. Ist der PH-Wert über 7, so sollte er erst gesenkt werden. Besonders wichtig bei Gartenteichen ohne Filtersystem. Das UV-Licht muß abgestellt werden. Die Senkung kann auch vorab mit Hochmoortorf (pH 3-4) erzielt werden. Der Torf (ca. 12€ für 135l) wird mit Stoffsäcke an bewegten Stellen in den Teich gegeben.

Möglicher Verlauf: zum Teil Trübung (Urgesteinsmehl), Nährstoffe werden freigesetzt, mögliches kurzzeitiges Algenwachstum, Wasser wird dunkel, Umschlag des Wassers und der Teich wird klar. Eventuelles Zurückschwingen. Daher besser in den ersten vier Wochen jede Woche etwas hinzugeben. Jeder Gartenteich reagiert anders beim Abschalten des UV-Lichtes. Für stark belastete Teiche kann der Gesamtbedarf an NaturAktiv (EMa) bis zu 1 Liter/m³  betragen.