DE: Kostenfreie Lieferung ab 50€ mit Hermes, sowie 2-4% Rabatt ab 100€

Was sind Effektive Mikroorganismen?

Das japanische Unternehmen Sanko Sangyo ist die Mutter der EM Technologie. Um 1980 begannen die ersten Entwicklungen mit verschiedensten Mikroorganismen Kulturen für die Landwirtschaft und eine bessere Umwelt, ohne diese entwickelten Mischkulturen Effektive Mikroorganismen (EM) zu nennen.

Effektive Mikroorganismen sind eine Mischkultur aus verschiedenen nützlichen Mikroorganismen, die in der Natur vorkommen und die für die Herstellung von Lebensmitteln und Aufarbeitung von organischen Abfällen verwendet werden. Es besteht überwiegend aus Mikroorganismen der folgenden Gruppen Milchsäurebakterien, Hefen, Photosynthesebakterien, die in anaeroben Prozessen (ohne Sauerstoff) ihre Stärken haben. Die oft angegebenen Aktinomyzeten und fermentaktiven Pilzarten konnten wir nicht in der bekanntesten Urlösung/Stammlösung EM-1 finden. Bei Sanko Sangyo werden diese auch nicht erwähnt. Je nach Hersteller der Urlösungen / Stammlösungen EM-Farming, eMB, Effektive Mikroorganismen Urlösung, EM1 und EM-Silo oder Terra Biosa und Animal Biosa werden zwischen 2 Gruppen EM-Silo, 3 Gruppen EM-1 (inkl. 1 Stamm Photosynthesebakterien) und bis zu 16 Stämme Milchsäurebakterien verwendet. Diese Mikroorganismen scheiden nützliche Substanzen wie Vitamine, organische Säuren, mineralische Chelatverbindungen und Antioxidantien aus. Die Mischung der Mikroben ist so konzipiert, dass die einen von den Stoffwechselprodukten der anderen leben und so ein selbstreinigendes System gewährleistet ist. Im letztem EM Journal wurde bestätigt, dass nur 3 Gruppen verwendet werden.

Prof. Dr. Teru Higa hat mit mehreren Stämmen und verschiedenen Arten vor über 20 Jahren von anaeroben und aeroben Mikroorganismen geforscht und für Sanko Sangyo stabilisiert. Es ist ihm gelungen, sein eigenes EM-1 zu entwickeln und die Kulturen über lange Zeit zusammen im Gleichgewicht zu halten. Überraschend ist für europäische Wissenschaftler, dass in der Lösung anaerobe (ohne Sauerstoff - gärende) und aerobe (sauerstoffbrauchende) Mikroorganismen existieren können. Derartige Parallelexistenzen wurden bis heute für unmöglich gehalten. Zur Produktion wurden so genannte Seeds (Mutterkulturen) entwickelt, die sich voneinander unterscheiden können. Weltweit gibt es autorisierten Vertragspartner, die die Rezeptur von Sanko Sangyo, der EMRO, Tropical Plant oder eigene Rezepturen vermarkten.

In den letzten zehn Jahren wurden viele Markenbegriffe aus den den Abkürzungen mit Zusatzbegriffen von den Großen wie Multikraft, MikroVeda, EMRO und EMIKO angemeldet und selbst Effektive Mikroorganismen schützen zu lassen. Es laufen viele Widerspruchsverfahren und zum Teil werden allgemeine geläufige Begriffe angemeldet und dann langjährigen Beratern und Freunden Abmahnungen geschickt. Gerade in Deutschland ist es übliche Praxis.

Mit den ersten nützlichen Bakterien war der Anfang gemacht. Was ist das Original. Früher sprachen alle in Japan nur von nützlichen Bakterien.

  1. Ist es der, der die ersten Ideen hatte und mit einen Stamm probierte?
  2. Ist es der, der zuerst eine Lösung produzierte, vermarktete und sie anwendete ohne die Lösung Effektive Mikroorganismen zu nennen?.
  3. Ist es der, der Bücher darüber schreibt und das bessere Marketing hat?
  4. Ist es der, der zuerst die Marke angemeldet hat und damit den Entwickler sein Produkt streitig macht.

Die EMRO schreibt: “EM ™ wurde erstmals im Jahr 1982 als Alternative zu Chemikalien im Bereich der Landwirtschaft entwickelt . Durch umfangreiche Forschung und Experimente mit der Zeit wurde EM ™ anerkannt. Es ist wirksam in verschiedenen Bereichen, einschließlich der Altlastensanierung , Kompostierung organischer Abfälle , die Verringerung Geruch im Tierbereich Operationen , Behandlung von Abwasser und viele mehr.

Der EM e,V. Deutschland schreibt: “EM ist die Abkürzung für Effektive Mikroorganismen.
Diese wurden von dem japanischen Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt und finden seit 1982 international Verwendung.

Die Sanko Sangyo schreibt: Das Sanko Sangyo ist die Muttergesellschaft der EM-Technologie. Sie arbeiteten mit Prof. Higa zusammen und produzierten 1983 das erste EM.

Gemeinsam entwickelten sie die “nützlichen Bakterien” und Herr Prof. Higa wurde promoted, um die gemeinsame EM Botschaft in die Welt zu tragen. Die Bücher wurden geschrieben und die ersten gemeinsamen Erfahrungen zusammengetragen.

1. Erfolg MikroVeda: In Deutschland ist es besonders der MikroVeda und dem OLV Verlag zu verdanken, dass die EM Technologie verbreitet wurde. Als OLV Verlag wurden viele sehr gute Artikel in der Fachzeitschrift “Natürlich Gärtnern” veröffentlicht und viele Interessierte begannen mit der EM Anwendung. Die Kombination Fachzeitschrift, EM Bücher und die gut ausgebildeten EM Berater von Adolf Daenecke (www.emater.de) waren der Garant für den großen EM Boom. Auch die Bücher vom OLV Verlag “Eine Revolution zur Rettung der Erde” mit 7 Auflagen und “EM-X” mit 4 Auflagen sind ein Beweis. Warum Emiko und die EMRO sich von MikroVeda trennten, kann ich bis heute nicht nachvollziehen und verstehen.

2. Erfolg Yukio Funai: Erst als die Unternehmensberatung Yukio Funai Group die EMRO unterstützte, gab es größere internationale Erfolge durch neues Marketing, Veranstaltungen vor Geschäftsleuten und den Aufbau des Kultbusiness mit Prof. Dr. Teruo Higa.

Die Weiterentwicklungen schaffen den Durchbruch in der Landwirtschaft und der Industrie. Besonders wichtig ist das Qualitätsmanagement bei der Herstellung der Stammlösungen. Wenn gelieferte Urlösungen in Flaschen oder Kanistern unter Druck oder gebläht verkauft werden, deutet dies auf Probleme bei der Produktion hin. Einfach diese Flaschen umtauschen oder andere Stammlösungen verwenden.

Was ist EMa?
EMa ist die Vermehrung einer EM Urlösung mit Zuckerrohrmelasse und Wasser mit Hilfe eines Fermenters. Die Vermehrung erfolgt z.B. in einem Fermenter von 120 Liter. Das Mischungsverhältnis ist meistens 92% Wasser; 3% EM Urlösung und 5% Zuckerrohrmelasse, das heißt 110,4 Liter Wasser, 3,6 Liter EM Urlösung und 6 Liter Zuckerrohrmelasse. Mit 32-38°C vermehren sich die Mikroorganismen in der Lösung ca. 10 Tage. Danach ist der Prozeß abgeschlossen und das so genannte EMa kann für die verschiedensten Einsatzzwecke genutzt werden.

Photosynthesebakterien in Deutschland wird eine Art genutzt
Photosynthesebakterien sind mit die ältesten Lebensformen auf unserer Erde. Sie haben ihre Entwicklung schon in der frühen Erdgeschichte durchlaufen und durch Nutzung von Sonnenlicht und Wärme aus der frühen Atmosphäre aus Methan, Ammoniak und C02 Sauerstoff und Stickstoff produziert. Sie sind heute an vielen fermentativen Prozessen beteiligt. Die von ihnen produzierten Substanzen enthalten Aminosäuren, Nukleinsäuren und andere bioaktive Stoffe, insbesondere Antioxidantien. Sie synthetisieren Glukose, die das Pflanzenwachstum unterstützt und die Wirksamkeit von Aktinomyzeten verstärkt. Photosynthesebakterien unterstützen die Aktivität anderer Mikroorganismen, verwerten aber auch die von anderen Mikroorganismen produzierten Substanzen.

  • Purpurrote und grüne Schwefel- und Nichtschwefelbakterien, die häufig in Teichen, Erde auf Pflanzenblättern, in Eis, Schnee und in Eiszapfen gefunden werden.
  • Die Enzyme für die periplasmatische Nitratreduktion (Nitratreduktase) produzieren und damit die Aufrechterhaltung der Redox-Balance während des anaeroben Stoffwechsels unterstützen.
  • Die weitere Enzyme produzieren, die Multitalente der Natur sind und an der Schnittstelle zwischen Bakterien, Tieren und Pflanzen wirken.
  • Die je nach Lebensraum aerobe und anaerobe Stoffwechselprozesse nutzen können (z.B. nichtviolette Schwefelbakterien).

Milchsäurebakterien von 15 bekannten Stämme werden 2 (in EM-1 und EM Urlösung), 12 (in EM Farming) und 8 (in Terra Biosa) genutzt
Sie produzieren Milchsäure aus Zucker und anderen Kohlehydraten, die von Photosynthesebakterien und Hefen hergestellt werden. Milchsäure wirkt als starker Sterilisator. Sie unterdrückt degenerative Mikroorganismen und fördert eine schnelle Fermentation von organischen Materialien.

Hinweis: Milchsäurebakterien haben die Fähigkeit, Krankheiten zu unterdrücken, die durch “negative” Mikroorganismen wie Fusarium herbeigeführt werden. Die Fusarium-Vorkommen schwächen die Pflanzen, wodurch wiederum andere Krankheiten gefördert werden z.B. die schädlichen Nematoden. Die Nematoden gehen allmählich zurück, wenn die Milchsäurebakterien die Ausbreitung und Tätigkeit von Fusarium unterdrücken.

  • 9 Arten von Lactobacillus ...
  • die gehören zur menschlichen Kommensalflora)
  • die hemmend wirken gegen potentiell pathogene Bakterien z. B. Bacillus cereus und gehören zur menschlichen Kommensalflora)
  • die die aerobe Stabilität von Silagen steigern durch die Reduzierung des Hefen- und Pilzwachstums)
  • die häufig in afrikanischer und asiatischer Nahrung vorkommen und auch in der Nahrung unserer Vorfahren vorkamen
  • fast alle Laktobazillen produzieren antibiotisch wirkende Substanzen (Bakteriocine)

Hefen in Deutschland 1-2 Stämme genutzt
Sie synthetisieren antimikrobielle und lebensfördernde Substanzen aus Aminosäuren und Zucker. Letztere werden unter anderem von Photosynthesebakterien abgesondert. Sie produzieren Hormone und Enzyme, die die Zellteilung aktivieren. Ihre Stoffwechselprodukte sind nützliche Substrate für aktive Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Aktinomyzeten. (z.B. unter- und obergärige Backhefe)

Aktinomyzeten in Deutschland nicht vorhanden

Fermentaktive Pilzarten in Deutschland nicht vorhanden

Die Qualität der Urlösungen wird durch die verwendeten Arten und den Produktionsprozess bestimmt.

Marko Heckel und Dr. Haiko Pieplow http://www.alpenparlament.tv/mediathek/natur-umwelt-energie/142-terra-peta/

Effektive Mikroorganismen und Greengold  http://www.alpenparlament.tv/mediathek/natur-umwelt-energie/149-effektive-mikroorganismen-und-greengold