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Mikrobelebung mit Effektiven Mikroorganismen

Was ist Mikro Belebung oder Mikro-Belebung? 

Die Wortkombination Mikro-Belebung entstand am 31.07.2011. Sie stand auch zur Förderung des Mikrolebens im Haus und Garten mit Effektiven Mikroorganismen und der EM Technologie in der Industrie. 

  • Mikro stand dafür, dass die pflanzlichen und tierischen Zellen im Boden eine gute Humusschicht und mit kleinsten Futter-Nährstoffen bis auf Zellniveau unterstützt werden und so besser leben können.
  • Belebung stand dafür, dass die pflanzlichen und tierischen Zellen in der modernen Welt damit wiederstandsfähiger werden und die unterbrochenen Kreisläufe wieder besser geschlossen werden. So können die Pflanzen, die Tiere und die Kleinsten besser leben. Für die Zellen werden optimalere Verhältnisse in funktionierenden Kreisläufen geschaffen. 

Heute meine ich, dass auch die Tiere und Pflanzen in der modernen Welt Wellness mit Erholung, Entspannung und Gesundheit ihrer Zellen - also Zelloptimal - brauchen.

Die Nährstoffaufnahme auf Zellniveau verbessern.

Die Nährstoffaufnahme bei den Pflanzen beginnt im Wurzelbereich den nach außen gezogenen Magen Darm Trakt. Hier werden die Organik abgebaut und zersetzt, sowie chemische Mineralien von den Mikroorganismen aufgearbeitet, um sie besser aufnehmen zu können. Im Gegenzug erhalten die Mikrorganismen und Pilze Glukose über die Wurzelspitzen. Ein breites Mikroleben garantiert eine breite Aufarbeitung aller zur Verfügung stehenden Nährstoffe und einem gesunden Boden. Der gesunde Boden ist wiederum für die Pflanze der Garant für Wiederstandsfähigkeit und sehr guter Symbiose. Über die Pilze im Boden erfolgt die Kommunikation zwischen den Pflanzen, sowie die Kommunikation zwischen alten und jungen Bäumen. Alles agiert auf Zellniveau. Geht es den Zellen gut, kann die Pflanze gut am Leben teilhaben. 

Die Nährstoffaufnahme bei den Tieren beginnt im Maulraum. Hier wird zerkleinert, vorverdaut und enzymatisch vorbehandelt, um die Nahrung besser verwerten zu können. Liegen die Nährstoffe in kolloidaler, vorverdauter und in Mikroform auf Zellniveau vor, beginnt die Aufnahme bereits im tierischen Mund. Das Verdauungssystem ist das größte Stoffwechselsystem des tierischen Körpers und entscheidet damit unmittelbar über Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden der Tiere und Kleinstlebewesen. Das Verdauungssystem positiv zu unterstützen, zu erhalten oder neu aufzubauen ist das Anliegen unserer Produkte.

Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!

Die kleinen Helfer im täglichen Leben: Viele kennen die Aussage von Prof. Dr. Antoine Béchamp: "Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!" . Um uns zu helfen, brauchen die Mikroorganismen das richtige Milieu.

Die Fermentation ist eine uralte biologische Methode, um organische Rohstoffe mit Hilfe von Milchsäurebakterien und anderen Mikroorganismen anerob zu vergären. Mit den Effektiven Mikroorganismen wurde diese Methode moderner reaktiviert. Die Nutzung der Fermentation und Gärung geht über 5000 Jahre zurück und Ur-Völker nutzten sie vielfältig. Dabei findet eine biologische Umwandlung unter Ausschluss von Sauerstoff statt. Eine spezielle Form der Fermentation ist die Milchsäuregärung. Hier werden Milchsäurebakterien verwendet um Energie ohne Sauerstoff zu gewinnen. Bei der Fermentation wird mehr der Ansatz der Umwandlung durch Mikroorganismen betrachtet. Es gibt die Käsekulturen und Joghurtkulturen. Sie unterscheiden sich dadurch, dass Käsekulturen bei 28-32 °C sich optimal vermehren und die Joghurtkulturen zwischen 36-41 °C optimal arbeiten. Kommen beide zusammen, dann gibt es unter ihnen noch positive Synergien. Besonders von Vorteil sind die Erhaltung und Vermehrung der Enzyme, sowie die natürlichen Konservierungseigenschaften. Die vorhandenen Enzyme erleichtern unsere Verdauung.

Am Bekanntesten sind die Sauermilchprodukte, wie die Sauermilch-, Kefir-, Joghurt- und Buttermilchproduktion. Die Milch wird mit Starterkulturen der Milchsäurebakterien gemischt und fermentiert. Ein zweiter bekannter Bereich sind die lactofermentierte Gemüse, wie Sauerkraut und Sauerteig. Im Futtermittelbereich findet die Silierung von Mais, Gras und anderen zu Silage statt. Dadurch werden die Futtermittel haltbarer. Der niedrige pH-Wert unterdrückt patogene Keime und konserviert das Futter.

Die Fermentation wird auch angewendet bei Teeblättern und Rohtabak, für technische Fermentationen der Biogasherstellung und speziellen Anwendungen in Bioreaktoren zur Produktion.

Stärkung des Milieu's der Mikroorganismen

Bei der Gärung wird im Volksmund meistens die Umwandlung von Most in Wein, von Bierwürze in Bier, von Wein in Essig als Gärung bezeichnet. Die anaerobe Kompostierung von organischen Abfällen mit Effektiven Mikroorganismen wird in der Praxis als Bokashiherstellung bezeichnet. Das Wort Bokashi kommt aus dem Japanischen.

Der Magen-Darm-Trakt der Tiere arbeitet auch anaerob und unter Sauerstoffausschluss. Die Säugetiere werden weitgehend ohne Darmflora geboren. Mit den Geburtsvorgang findet eine Erstbesiedelung des Darmes mit den Milchsäurebakterien statt und durch das Trinken der Erstmilch (Colostrum) wird der weitere Aufbau der Darmflora gefördert. Mit der Zeit verändert sich die Zusammensetzung der Milch und passt sich dem Bedarf an.

In der Haus,- und Garten-Anwendung haben sich die Effektiven Mikroorganismen gut bewährt. Bei der Probiotika und Präbiotika Produktion werden sie als Starterkulturen verwendet oder reine Milchsäurekulturen genutzt. In der Praxis werden organische Kulturen fermentiert und die Inhaltsstoffe der Kulturen “vorverdaut”, so dass die Nährstoffe vom Körper sehr gut aufgenommen werden und unterstützend wirken. Zusätzlich wird der Magen- Darm-Trakt probiotisch mit Milchsäurebakterien stimuliert, so dass das Verdauungsfeuer besser funktioniert.

Die Kombination der positiven Eigenschaften von Bokashi und den Mykorrhiza‘s - Milieu und Synergien

Als Mykorrhiza werden die Bodenpilze bezeichnet, die in einer Gemeinschaft mit den Pflanzenwurzeln (Rhizosphäre) leben. Das Wort Mykorrhiza kommt aus dem Griechischen: mukês für Pilz und rhiza für Wurzel (Prof. Frank). Die meisten Pflanzenwurzeln leben in Symbiose mit diesen Bodenpilzen. Der Hauptgrund für die Symbiose ist der Nahrungsaustausch. Die Pflanze stellt den Mykorrhiza Kohlenhydrate zur Verfügung und im Gegenzug versorgt der Pilz die Pflanze mit mineralischen Nährstoffen, wie Phosphat, Nitrat und Ammonium sowie mit Wasser. Diese Nährstoffe können die meisten Pflanzenwurzeln nicht ausreichend aus dem Boden lösen und aufnehmen. Die Mykorrhiza sind widerstandsfähiger in Stresssituationen, wie Kälte, Nässe und Trockenheit und ihnen schaden die Krankheitserreger des Bodens und damit auch der Pflanze weniger. Der Vorteil für den Bodenpilz ist der geschützte Lebensraum mit konstanten Bedingungen. Das verbessert die Bodenstruktur. In der Natur funktioniert die Symbiose selbstständig. Werden die Böden mit Pestiziden behandelt und falsch bearbeitet, wird der Prozess ständig gestört und eine neue Ausbildung viele Jahre behindert oder die Symbiose kommt nie zu Stande.

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